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Veröffentlicht von Steffen Boller am 30.12.2012

Binäre Optionen und die besten Broker dazu

Binäre Optionen und die besten Broker dazu

Neben Forex- und CFD-Trading erfreut sich seit einigen Monaten auch der Handel mit binären Optionen immer größerer Beliebtheit – ein Grund mehr, dass wir uns diese einmal genauer ansehen und erklären, was binäre Optionen mit „Nullen und Einsen“ zu tun haben und wir man den richtigen Broker auf der immer weiter wachsenden Anzahl an Anbietern filtert.

Mittlerweile auch für Privatanleger zugänglich waren binäre Optionen ursprünglich den professionellen institutionellen Anlegern vorbehalten. Eingeführt von der CBOE (Chicago Board Options Exchange) im Jahre 2008, kann heute jeder bei einem der unzähligen Broker ab bereits 100 € dabei sein und binäre Optionen handeln.

Und wie genau funktioniert das? Wie auch bei den anderen Derivaten entscheidet man sich zuerst einmal für ein entsprechendes Underlying (zugrunde liegendes Wertpapier) auf welches man handeln möchte. Möglich sind hier die großen internationalen Indizes, ebenso wie BlueChip Aktien, Währungspaare oder ausgewählte Rohstoffe – mit der steigenden Anzahl der Anbieter erhöht sich auch hier stetig die Anzahl der Underlyings, wie wir es auch beim CFD-Trading beobachtet haben.
Nun tippt man für einen festgelegten Zeitraum (in der Regel ein paar Stunden oder auch weniger) ob der Kurs des zugrundeliegenden Wertes steigt (Call) oder fällt (Put) – man kann also sowohl von steigenden wie auch von fallenden Märkten profitieren. So einfach ist das Prinzip der binären Optionen und erklärt auch schon den Namen: 2 Auswahlmöglichkeiten, 0 und 1, Call oder Put.

Lag man mit seinem Tipp richtig, winken 60-80% Gewinn auf das eingesetzte Kapital, bei einer fehlgeschlagenen Wette ist das Kapital komplett verloren (einige Anbieter bieten Absicherungen in Höhe von 5-15%). Das Trading ist hier also ausgesprochen simpel aber ebenso auch sehr riskant, fast mit einem Kasinobesuch gleichzusetzten – wo hohe Gewinne möglich sind gilt dies auch immer für Verluste

 

Wie loslegen? Ebenso wie bei der Auswahl des besten Depots für die eigene Wertpapierverwahrung gilt es auch bei der Wahl des Brokers für die binären Optionen einige Kriterien zu beachten, helfen kann auch die folgende Auswahl: die besten Broker auf Binary Brokers 24.
Wichtiges Kriterium ist u.a. die maximale Gewinnausschüttung (variiert von 60 – 90 %), ebenso wie eine eventuelle Verlustbegrenzung.
Weiterhin sind natürlich auch entscheidend wie das jeweilige Unternehmen reguliert ist, wie gut der (deutschsprachige oder englische) Support ist, wie schnell und einfach Ein- und Auszahlungen möglich sind. Je nach dem was man handeln möchte, sind natürlich auch die angebotenen Underlyings ein entscheidendes Kriterium.

Einer der ersten Broker der Stunde war „AnyOption“. Seit 2009 ist die Plattform online und bietet mit knapp 70 % Gewinn und bis zu 15% Verlustabsicherung ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis. Mit 100 € Mindesteinzahlung und Trades ab 25 € kann hier auch der kleine Geldbeutel in den Handel mit binären Optionen einsteigen. Mit einer mobilen App ist auch der Trading von unterwegs jederzeit möglich.

Weiterhin gibt es z.B. auch binäre Optionen bei Banc de Swiss. Der Anbieter mit dem wohlklingenden Namen bietet bis zu 89% Gewinnbeteiligung und eine Rückabsicherung bis zu 10%. Dabei sind bereits ab 5 € Trades möglich, ein Konto eröffnen kann man ab 100 €. Sicher eine Besonderheit unter den Anbietern ist die Niederlassung in Deutschland (Frankfurt) und der dementsprechend gute deutsche Support.

Wenn Sie auf der Suche nach einem Broker für binäre Optionen sind, sollten Sie sich auf jeden Fall längere Zeit mit den verschiedenen Anbietern auseinander setzen, manche bieten hierzu auch Demokonten an. Im Notfall ist ein Wechsel natürlich jederzeit möglich.
Beachten Sie aber auch, dass binäre Optionen hochspekulative Derivate sind und man sich in jedem Fall ausgiebig mit der Materie beschäftigen sollte!

 

Bildquelle: © carlos castilla - Fotolia.com


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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