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Veröffentlicht von Der Goldreport Ltd am 16.01.2014

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 16.01.2014:

Börsenbrief Der Goldreport
Der Goldreport

Der Goldreport Ltd - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2003

Beige Book ohne Überraschungen

Gestern wurde um 20:00 Uhr das Beige Book der US-FED veröffentlicht. Demnach ist die Wirtschaft in den USA im letzten Quartal erneut moderat gewachsen. Der wirtschaftliche Ausblick ist positiv in den meisten Distrikten - wobei einige Berichte von einer gleichbleibenden Lage ausgehen und einige von einer Beschleunigung des Wachstums.

Ein starker Ausblick sieht anders aus und die FED muss erkennen, dass trotzt massiver Bereitstellung von Kapital der erwünschte starke Aufschwung in 2013 nicht erreicht wurde und wohl auch in 2014 auf sich warten lassen wird.

Während den sieben Amtsjahren von Ben Bernanke sind die Schulden der USA von 8,4 Billionen USD auf 17,2 Billionen USD um mehr als 100% angestiegen. Das Bruttoinlandsprodukt (GDP) ist aber trotz dieser enorm gestiegenen Staatsverschuldung und den Bemühungen der FED nur um 24% gewachsen.

In der nächsten Grafik wird das Dilemma ersichtlich. Sie sehen die Entwicklung von 1980 bis aktuell. Oben die das Haushaltsdefizit (deficit), welches selbst mit zuletzt wieder steigenden Einnahmen nicht abgebaut werden konnte. Schlimm wird es, wenn wir die Schuldensituation unten betrachten. Im Jahre 1980 hatten die USA rund eine Billion USD an Verbindlichkeiten, heute sind es mehr als 17,2 Billionen USD.


 

Das Problem, welches in den USA und auch in vielen anderen Industrienationen vorliegt, ist einfach erklärt. Die Notenbanken versuchen mit mehr Liquidität die Wirtschaft zu stimulieren, weil dies früher noch gut funktioniert hat. Doch wir sind an einem Punkt angekommen, wo nur noch ein minimaler Effekt mit der Gelddruckerei erreicht wird. Früher (1917- 1952) wurde für jeden vom Staat investierten Dollar das 4,6-fache an Wirtschaftsleistung erreicht. Später schrumpfte dieser Anteil schon auf den Faktor 0,6. Aktuell gehen einige Analysten davon aus, dass von jedem USDollar neuen Schulden lediglich 0,06 USD in der Wirtschaft ankommen.


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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