Bank of America – über den Erwartungen

Veröffentlicht von M.G. Börsen-Service am 18.07.2013
Dies ist eine exklusive Leseprobe von:

Cleverselect Investments

Amerikas zweitgrößte Bank präsentierte am Mittwoch die Geschäftszahlen des zweiten Quartals, die über den Markterwartungen lagen.


Der bereits im Jahr 2010 eingeschlagene Sparkurs zahlt sich weiter aus – im zweiten Quartal konnte der Gewinn um 70% auf 3,57 Mrd. $ gesteigert werden. Die Umsätze konnte nur um 3% auf 23 Mrd. $ gesteigert werden.



Allerdings entstand der Löwenanteil des Gewinns im spekulativen Investmentbanking. Hier sind die Gewinne naturgemäß stark schwankend.

Vorstandschef Brian Moynihan erklärte die Kostensenkungen zu obersten Priorität - es sollen weiterhin jährlich 8 Mrd. $ eingespart werden. Wie viele Mitarbeiter im Laufe des Jahres entlassen werden müssen, um die Sparziele zu erreichen, sagte er nicht.

Das Immobiliengeschäft ist weiter defizitär – hier fiel ein Verlust von 900 Mio. $ an.

An der Börse wird das Unternehmen mit 150,70 Mrd. $ bewertet. 2012 lag der Jahresgewinn bei nur 4,20 Mrd. $. Allerdings musste die Bank aufgrund diverser Manipulationen während der Finanzmarktkrise 3,80 Mrd. $ Strafe zahlen – operativ lag der Gewinn also bei 8 Mrd. $. In diesem Jahr sollen er deutlich über 10 Mrd. $ liegen. Folglich liegt das KGV im besten Fall bei 10, was für derartiges großes Unternehmen auch nicht mehr billig.

Zudem ist aufgrund der Abhängigkeit zum Investmentbanking das Überraschungspotenzial relativ groß.

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