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Veröffentlicht von Redaktion "Der ChartTrader" am 07.11.2010

Auszug "Der ChartTrader" vom 7.11.2010

Auszug "Der ChartTrader" vom 7.11.2010

DAX Dem DAX-Chart ist die Geldspritze der letzten Woche deutlich anzusehen, mit der die Amerikaner die Aktienmärkte noch einmal aktivieren konnten. Der DAX brach nach zwei Wochen aus seiner Seitwärtsbewegung aus, die ihn um 6.600 Punkte hatte pendeln lassen. Dies geschah gerade noch rechtzeitig, um weiterhin den engen Trendkanal einzuhalten, der sich um die Aufwärtsbewegung ergibt. Mit dem Erreichen der oben Trendlinie und einem Doji könnte nun eine Pause folgen.

MDAX Im Gegensatz zu den Blue-Chip-Indizes hat sich der MDAX wesentlich gleichmäßiger entwickelt. Der Schub vom Donnerstag ist ihm kaum anzumerken. Stattdessen setzt er ruhig seine Fahrt Richtung 9.600 Punkte fort. Aktuell ist zu beachten, dass nicht nur eine Divergenz mit Indikatoren wie dem RSI besteht, sondern außerdem im MACD ein Verkaufssignal entsteht. Noch sind die Linien flach und ein Überkreuzen ist schlecht zu erkennen, doch spätestens ein Trendlinienbruch im Chart wird zeigen, wenn es abwärts geht. Dow Jones Lange hatte der Kurs des Dow Jones Industrial Average an der Trendlinie gekämpft, die einen flachen Trendkanal nach oben abschließt. Eine ganze Doji-Parade entstand, während der Index sich nicht so recht entscheiden konnte, wo die Reise hingehen soll. Am Donnerstag schließlich machte er den Schritt nach oben und befreite sich von seinen Fesseln. Doch der Freitag zeigt, dass die Bullen die Lust schnell wieder verlieren können. Dann würde die Trendlinie zur Unterstützung. ATX Auch der ATX aus Wien ist derzeit am oberen Rand eines Trendkanals angekommen. Hier entstand am Freitag eine Doji-Kerze, die im Konzert internationaler Märkte Tatenlosigkeit signalisiert. Derweil schlängelt sich der Stochastik-Indikator bereits wieder nach unten und könnte damit eine kommende Gegenbewegung andeuten. Im Trendkanal ist Platz bis 2.600 Punkte. In diesem Bereich liegt auch ein früheres Hoch vom August als Unterstützungsbereich. Hang Seng In China ging es letzte Woche wesentlich bullisher zu. In Hongkong, dem traditionellen Tor nach Fernost, stiegen die Notierungen unabhängig von den Beschlüssen der Fed in den USA die ganze Woche über und erreichten dabei fast die 25.000-Punkte-Grenze. Da die Situation derzeit zweifellos als überhitzt betrachtet werden kann, hat der Hang Seng gute Chancen, wieder auf 24.000 Punkte zurückzukommen. Weizen Weizen war im Sommer der Star unter den Rohstoffen, der viele andere mit nach oben zog. Seitdem konnte das Getreide seinen Aufwärtstrend jedoch nicht so recht fortsetzen. In einem flachen Abwärtstrend oszilliert der Kurs zwischen zwei Trendlinien. Am Freitag sah es nun so aus, als würde der Weizenpreis erneut einen Ausbruchsversuch starten. Es könnte daher sein, dass er in Zukunft auf der neuen, steigenden Trendlinie nach oben läuft und so erneut Kurs auf 800 Dollar nimmt. Es lohnt daher, das Verhalten an der aktuellen Trendlinie zu beobachten.

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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