Ausbruch aus dem Dreieck nach unten

Veröffentlicht von Der Goldreport Ltd am 27.05.2014
Dies ist eine exklusive Leseprobe von:

Der Goldreport

Wie in der vergangenen Woche beschrieben, erfolgt beim Goldpreis sehr oft die Ausbildung einer Dreieckformation, wie wir Sie bis gestern gesehen haben. In den Charts von 2004 – 2006 haben wir Ihnen gezeigt, dass Gold aber meist zunächst nach unten aus dem Dreieck „fällt“, was in den vergangenen 14 Jahren ein klassisches Fehlsignal darstellte.


Kurz nach dem Fall durch die untere Begrenzungslinie stieg Gold innerhalb von wenigen Tagen oder wenigen Wochen wieder über diese Marke und brach anschließend nach oben aus.  

Gestern war zudem ein idealer Tag für die „Akteure“, den Goldpreis nach unten zu prügeln. Es war nämlich ein Verfallstag für die COMEX Kontrakte. Gestern liefen die Juni 2014 Kontrakte ab und der 27.05.2014 war der letzte Handelstag.

Bestehende Wetten, dass der Goldpreis zum Ende der Kontraktlaufzeit unter einem gewissen Niveau notiert, wurden vorher platziert und gestern mit massiven Gewinnen eingefahren!

Mit dem Fall unter die Unterstützung wurde charttechnisch wieder ein erheblicher Schaden angerichtet. Das Dreieck ist passe und wurde bearish aufgelöst.

Was dem Goldpreis gestern Unterstützung bot, war das 61,80% Retracement (siehe auch Chart folgende Seite). Auf diesem Niveau um 1.261 USD wurde heute Nacht auch das vorläufige Tief markiert: 



Goldpreis 2 Jahre: 


 

Sie sehen das hohe Handelsvolumen mit mehr als 236.000 gehandelten Kontrakten (23,6 Millionen Unzen „Papier“-Gold im Gegenwert von 29,85 Milliarden USD). Um sich die Zahl etwas besser vorstellen zu können: 23,6 Millionen Unzen Gold entsprechen 734 Tonnen Gold, was wiederum etwa 25% einer kompletten Jahresproduktion der Minen entspricht, die an der COMEX schnell in einem Tag gehandelt werden. 
 

Wie erwähnt, ist der technische Schaden angerichtet und die Anschlussverkäufe waren die logische Folge. Was wir nun erleben werden, sind erneut viele negative Berichte zum Gold. Dies sollte die vorher schon verhaltene Stimmung nochmals drücken.

Zunächst zeigte sich die 61,80% Fibonacci-Unterstützung als Halt, doch es wäre vermutlich zu einfach, wenn diese Marke wirklich verteidigt wird.

Weitere Unterstützungen befinden sich im Bereich von 1.250 USD bis 1.260 USD und bei 1.230 USD bis 1.240 USD. Positiv war, dass das Volumen gestern sehr hoch war, das höchste in den vergangenen 6 Monaten. Dies könnte dazu führen, dass wir bereits den ersten starken Ausverkaufstag gesehen haben, ohne dass die nächsten Tage erneut ein derart hohes Volumen in den Markt kommt. 



Die Minenaktien standen ebenfalls unter Druck, wobei dort das Handelsvolumen zwar über dem Durchschnitt der vergangenen Wochen lag, aber im Vergleich zu früher eher gering war. Die Minen sind technisch bereits deutlich im überverkauften Bereich und das Abwärtspotential ist daher eher als begrenzt einzustufen: 



 

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