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Veröffentlicht von Der Goldreport Ltd am 19.09.2013

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 19.09.2013:

Börsenbrief Der Goldreport
Der Goldreport

Der Goldreport Ltd - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit Januar 2003

ATLANTIC LTD. (A0J3C9) Präsentätion und Unternehmensvideo

ATLANTIC LTD. hat heute eine neue Präsentation veröffentlicht, die heute auf einer Konferenz in New York gehalten wird

http://imperialcapital-goc.com/wp-content/uploads/2013/06/2013-GOC-Presentation-Schedule6.pdf 

Die komplette Präsentation finden Sie als PDF-Datei unter folgendem Link: http://www.asx.com.au/asxpdf/20130919/pdf/42jghbrslh6gsr.pdf 

Die wichtigsten Punkte möchten wir kurz zusammenfassen. Das Unternehmen hat nun offiziell mit der kommerziellen Produktion auf dem Projekt beginnen können, nachdem eine Vielzahl von Problemen in der Anlage behoben wurde. Es wird mit einer signifikanten Steigerung der Produktionsraten gerechnet und zudem sollen die operativen Kosten deutlich gesenkt werden. 

Bis in das erste Halbjahr 2014 wird die finanzielle Situation allerdings angespannt bleiben. Dies resultiert hauptsächlich aus der relativ hohen Zinslast durch die ausgegebene Anleihe.

Das Unternehmen geht derzeit davon aus, dass es von nun an eine stetige Produktionssteigerung pro Monat erreichen kann, wobei der August mit der Steigerung von 3,7 Tonnen Vanadium auf 56 Tonnen Vanadium der Startschuss war. 

Den Break-Even will das Unternehmen bei einer monatlichen Produktion von 300 – 350 Tonnen Vanadium erreichen und dieses Ziel soll innerhalb der nächsten 6 Monate realisiert werden. 

Innerhalb der kommenden 6-12 Monate soll die Anlage dann einen positiven Cash-Flow erwirtschaften, was nach aktuellen Berechnungen bei einer monatlichen Vanadium-Produktion von 400 – 450 Tonnen möglich sein soll. Im ersten Halbjahr 2014 will ATLANTIC zusätzlich Ilmenit (Titaneisen) verkaufen, welches aus bei der Eisenerzproduktion anfällt. 

Das Gesamtziel ist es weiterhin pro Jahr 1 Million Tonnen Eisenerz plus 6.300 Tonnen Vanadium zu produzieren und zu verkaufen. 

Langfristig sollen weitere höherwertige Vanadium-Produkte produziert und auch eine Separation des im Eisenerz enthaltenen Titans erreicht werden. 

Des Weiteren arbeitet das Management an größeren Lagermöglichkeiten im australischen Hafen. Dies würde die Logistik vereinfachen und das Management verspricht sich bei mehr Lagerraum sinkende Kosten. 

Das Unternehmen hat ein neues Unternehmensvideo erstellt, welches Sie unter folgendem Link abrufen können:

http://www.youtube.com/watch?v=aNmr9xsjiqI&feature=youtu.be

Fazit und Bewertung: 

Das Management zeigt sich erstmals seit vielen Monaten wieder selbstbewusst und optimistisch, nachdem im August eine deutliche Produktionssteigerung erreicht werden konnte. Gibt es nun keinen Probleme mehr in der Anlage, kann es das Unternehmen schaffen, das Schiff wieder auf Kurs zu bringen. Die finanzielle Situation bleibt aufgrund der hohen Zinsbelastungen angespannt, aber machbar. 

Für uns als Aktionäre sind dies gute Fortschritte und da an der Börse die Zukunft gehandelt wird, sollte jede Bestätigung der Produktionssteigerung mit Aussicht, die Produktionsziele innerhalb der nächsten 6-12 Monate zu erreichen, positiv sein. 

Das Risiko bleibt vergleichsweise hoch, da das Unternehmen alleine für die große Anleihe pro Jahr Zinszahlungen in Höhe von rund 38,25 Millionen USD leisten muss. Bislang konnte das Unternehmen mit Zwischenfinanzierungen und Anleihen, die vom Großaktionär gezeichnet wurden, diese Zahlungen leisten.

Auf der anderen Seite sind die Kurschancen bei einem erfolgreichen Turn-Around ebenfalls überdurchschnittlich.

Aktuell wird das Unternehmen nur mit einem Börsenwert von 37 Millionen AUD gehandelt. Kann das Unternehmen die gesetzten Ziele erreichen, würde alleine die Vanadium-Produktion einen Jahresumsatz von mehr als 150 Millionen AUD einbringen. Die Produktionskosten sollen knapp über 15.000 AUD je Tonne liegen, was aktuell gut 10.000 AUD Marge entspricht. Bei 6.300 Tonnen Produktion würde dies einen operativen Überschuss von 63 Millionen AUD pro Jahr ergeben.


 

Das Eisenerz würde noch weitere 80 – 100 Millionen Umsatz mit etwa 20 Millionen AUD Gewinn einbringen. 

Unter dem Vorbehalt, dass ATLANTIC die Kredite bedienen kann, hätte das Unternehmen also einen Jahresüberschuss von mehr als 80 Millionen AUD bei einem aktuellen Börsenwert von 37 Millionen AUD. 

Rein theoretisch könnte das Unternehmen dann wieder auf eine Bewertung von 320 Millionen AUD kommen (Gewinn von 80 Millionen AUD mal 4, Bewertung mit dem vierfachen Jahresgewinn). Dies entspricht aktuell einer Kursverzehnfachung oder einfach dem Niveau, welches wir Mitte 2011 gesehen haben. Bitte verstehen Sie dies jetzt nicht als Kursziel, da noch viele „wenn“ und „ob“ im Raum stehen. Doch im Idealfall kann uns dies bevorstehen.




 


Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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