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Veröffentlicht von M.G. Börsen-Service am 26.07.2013

Eine exklusive Leseprobe des Börsenbriefs der Ausgabe vom 26.07.2013:

Börsenbrief Cleverselect Investments
Cleverselect Investments

M.G. Börsen-Service - veröffentlicht diesen Börsenbrief seit August 2008

Apple Inc. – Im Rahmen der Erwartungen

Das ehemals wertvollste Unternehmen der Welt, Apple Inc., legte am Dienstag nach Börsenschluss seine Quartalszahlen vor, welche im Rahmen der Erwartungen lagen.

Im dritten Quartal (bis Ende Juni) lag der Umsatz mit 35,30 Mrd. $ auf Vorjahresniveau, wobei das Unternehmen inzwischen 57% seiner Umsätze im Ausland generiert. Die durchschnittlichen Markterwartungen lagen bei 35,20 Mrd. $ und konnten somit getroffen werden.

Der Gewinn sank um 22% auf 6,90 Mrd. $. Der operative Ergebnis lag bei 7,80 Mrd. $. Der Gewinn sank damit das zweite Mal in Folge. Apple verkauft inzwischen viele iPad mini, die weniger Geld abwerfen als ein großes iPad oder ein iPhone. Dies drückt natürlich auf die Gewinnmargen. Das Unternehmen verkaufte im abgelaufenen Quartal 31,2 Mio. iPhones - im Vorjahreszeitraum war es nur 26 Mio. Stück. Dagegen schrumpfte die Zahl der insgesamt abgesetzten iPads erstmals im Jahresvergleich von 17 Mio. auf 14,6 Mio. Die Zahl der verkauften Mac-Computer ging leicht zurück - von 4 Mio. auf 3,8 Mio. Stück.

Apple-Chef Tim Cook ist zufrieden.

Er sei besonders stolz auf die starken iPhone-Verkäufe und das Wachstum im iTunes Store, so Cook. Im Herbst und im kommenden Jahr sollen neue Produkte auf den Markt geworfen werden. Hinweise darauf, wann ein Nachfolger für das iPhone 5 erscheinen oder ob es eine billigere Variante des Smartphones geben wird, gab er nicht an. Es liegt inzwischen drei Jahre zurück, dass Apple ein revolutionäres Produkt auf den Markt brachte - den Tablet-Computer iPad. Das erste iPhone war schon 2007 zu haben. Seitdem wurden die Baureihen lediglich modifiziert.



Mittlerweile verdichten sich allerdings die Hinweise auf eine "iWatch"-Uhr. Nach diversen Medienberichten stellte Apple neue Entwickler ein, zudem tauchten Zeichnungen in Patentanträgen auf, und Apple hat sich den Namen in mehreren Ländern schützen lassen.

Es wäre auch das erste komplett neue Produkt seit dem Tod von Apple-Gründer Steve Jobs 2011.

Nach Streitigkeiten verließ Steve Jobs 1985 Apple, um 1996 zurückzukehren und das Unternehmen vor der Insolvenz zu bewahren. Apple ist ein hochinnovatives Unternehmen, der Verlust von Steve Jobs kann man nicht überbewerten. Die heutige Führungsspitze muss sich erst noch beweisen. Noch kein einzig neues Produkt brachte Apple seit dem Tode von Steve Jobs auf den Markt.

Die Aktie verlor in den letzten Monaten kräftig an Wert, womit das Unternehmen mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von 416 Mrd. $ nicht mehr das wertvollste Unternehmen der Welt ist.

Lauft alles wie von Tim Cook in Aussicht gestellt, dann liegt der Jahresgewinn bei rund 30 Mrd. $. Das KGV liegt also im besten Fall bei 13,86, was für ein derartig riesiges Unternehmen nicht mehr günstig ist. Entwickeln sich die neuen Produkte zum Kassenschlager, wäre natürlich noch etwas Potenzial nach oben vorhanden.

Wir trauen dem Management dies allerdings nicht zu. Diejenigen, die anderer Meinung sind, sollen sich knapp unter der Unterstützung im Bereich der 300 Euro-Marke per SL absichern.

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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