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Veröffentlicht von Redaktion "Frankfurter Tagesdienst" am 19.08.2010

An den Rohstoffmärkten geht es derzeit kräftig zur Sache

An den Rohstoffmärkten geht es derzeit kräftig zur Sache

Kürzlich haben wir an dieser Stelle über das sich abzeichnende Ende der Weizenpreis-Rally berichtet. Nicht weniger interessant ist die Entwicklung an den Devisenmärkten.

Zuletzt hatten wir Anfang Juli eine Spekulation auf einen steigenden Schweizer Franken angeregt. Die Währung der Eidgenossen hat sich in den vergangenen Monaten zum Liebling der Anleger entwickelt. Angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung und des arg geschrumpften Vertrauens der Anleger in Euro und Dollar dürfte sich der Aufwärtstrend fortsetzen. Die Schweizer Notenbank hat es inzwischen aufgegeben, gegen die Aufwertung des Franken anzukämpfen. Das Unterfangen war zu teuer und letztlich aussichtsreich. Die Quartalsberichte der Schweizer Unternehmen zeigen, dass diese sich mit der Situation bereits angefreundet haben und sich die negativen Auswirkungen in Grenzen halten. Der Franken profitiert, sobald es negative Nachrichten zur wirtschaftlichen Entwicklung im Euro- und/ oder Dollar-Raum gibt. In den letzten Wochen häufen sich die kritischen Kommentare und Konjunkturdaten. Die Rally des Franken dürfte also weitergehen.

Der obige Artikel stellt die Meinung des genannten Autors und/oder der genannten Börsenbrief-Redaktion dar und ist als unverbindliche Information anzusehen und keine Anlageempfehlung.


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