Adyen N.V. kurz vor Kursverdreifachung

Veröffentlicht von Börsenwerte IF Verlag GmbH am 25.08.2021
Dies ist eine exklusive Leseprobe von:

MoneyMail

Seit unserer Empfehlung vor rund 16 Monaten steht Adyen jetzt kurz vor der Kursverdreifachung


Ziemlich genial ist die anhaltend gute Vorstellung unseres Mitfavoriten Adyen N.V. (ISIN: NL0012969182 – 2.717,50 Euro) auf dem Börsen-Parkett. Denn der Aktienkurs des niederländischen Bezahldienstleisters (es handelt sich um eine Zahlungsplattform der Wahl für viele der weltweit führenden Unternehmen, die eine moderne End-to-End-Infrastruktur bietet, die direkt mit Visa, Mastercard und den weltweit bevorzugten Zahlungsmethoden der Verbraucher verbunden ist und so reibungslose Zahlungen über Online-, Mobil- und In-Store-Kanäle ermöglicht) steigt einfach immer weiter. Gegenüber dem in Money Mail-Ausgabe 53-20 bei der Erstbesprechung gültigen Kurs von 913,60 Euro steuern wir hier dadurch inzwischen stramm auf eine Verdreifachung zu. Und wenn es nach den Analysten bei der UBS bzw. bei der Credit Suisse geht, dann ist in dieser Hinsicht bald eine Vollzugsmeldung denkbar. Halten die Analysten bei diesen beiden Schweizer Großbanken doch Notierungen von 2.853 Euro bzw. von 2.950 Euro für angemessen.
Der Titel hat jüngst wieder Fahrt aufgenommen, was mit einem sehr guten Geschäftsverlauf einhergeht. Insgesamt wickelte der Konzern im ersten Halbjahr Zahlungen von 216 Mrd. Euro ab, ein Plus von zwei Dritteln im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Den Umsatz steigerte man in den ersten sechs Monaten des Jahres um fast die Hälfte auf 445 Mio. Euro. Das operative Ergebnis wuchs um knapp zwei Drittel auf 273 Mio. Euro. Unter dem Strich verdienten die Niederländer mit 209 Mio. Euro mehr als doppelt so viel wie vor einem Jahr. Während der Boom des Online-Shopping dem Unternehmen schon eine Weile Rückenwind verleiht, legten zuletzt auch die Geschäfte rund um Software für die Geschäftsabwicklung in Läden (POS) stark zu, heißt es in einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa-AFX zu dem vorgelegten Zahlenwerk.
Geht es nach dem Vorstandschef, ist auch in den kommenden Jahren ein jährliches Umsatzplus von durchschnittlich mindestens rund 25% drin. Langfristig soll zudem ein größerer Teil der Erlöse als operativer Gewinn beim Unternehmen
Ausgabe 100/2021 - 26. August 2021
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hängen bleiben. Die entsprechende Marge soll so auf mehr als 65% steigen von aktuell gut 61%. Der Siegeszug an der Börse hat diesem Wert seit September einen Platz im Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 eingebracht. Hier läuft es also rund und zusammen mit einem starken Chartbild spricht das für den Rat, die Buchgewinne weiter laufen zu lassen.

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