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Zwei Mrd Dollar für die US-Solarindustrie
Nachdem der Stern von BP in den ölverseuchten Fluten des Golfs von Mexiko untergegangen ist, setzt US-Präsident Barack Obama auf die Sonne: Anfang Juli kündigte Obama Subven - tionen von zwei Mrd US-Dollar für neue Solar - kraftwerke an.
Abound Solar ist eine Ausgründung der Colorado State University und zählt zu den ehrgeizigsten Newcomern auf dem Solarmarkt. „Wir werden einen aggressiven Wettbewerb führen, damit die Arbeitsplätze und Industrien sich hier in Amerika etablieren“, bewirbt Obama die Strom- Revolution. Tatsächlich hat der US-Solarmarkt großen Nachholbedarf: 2009 haben Anlagen mit insgesamt nur rund 500 MW Strom ins Netz gespeist. Bis 2014 sollen es 3000 MW sein. Immer noch wenig, zieht man das viel kleinere Deutschland als Vergleich heran. Solaranlagen mit einer Leistung von 10.000 MW sind hier am Netz, allein in diesem Jahr könnten mindestens 5000 MW hinzukommen. Für den Ausbau der Solarindustrie in den USA hat Obamas „aggressive“ Offensive vorerst also nur symbolischen Charakter. Für die Aktienkurse wichtiger US-Solar - unternehmen ist der Dollarsegen aus Washington allerdings nicht von Pappe: Nach Bekanntwerden der Förderung stieg nicht nur der Kurs von Abengoa Solar in einer ersten Reaktion um 15 Prozent, sondern auch Branchenprimus First Solar legte ordentlich zu. Anleger sollten den USSolarmarkt im Auge behalten: Der milliardenschweren Solarförderung werden in den nächsten Jahren weitere folgen – im Zuge der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat der Präsident in einer Rede an die Nation die Nutzung sauberer Energien als eine „nationale Mission“ ausgerufen.
Von Redaktion "Nachhaltigkeit & Investment"
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